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Through the Never – der Metallica-Film

Wenn Metallica einen Film machen, dann muss ich natürlich auch mal eine Filmreview schreiben;)

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„Wir hatten Langeweile, da haben wir eben einen Film gemacht“ sagte Rob Trujillo, Bassist von Metallica am Montag bei Circus Halli Galli. Dabei herausgekommen ist „Through the Never“. Keine Dokumentation sondern ein echter Film mit Metallica. Aber auch aus dem Trailer wurde man nicht schlau, wieviel „Konzert“ und wieviel „Film“ das ganze sein wird. zur Freude aller Musikliebhaber: es ist ein 90minütiges Livekonzert mit gefühlten 10 Minuten Handlung gespickt, die Musik läuft aber durch, geredet wird nicht.

Ok, es wird geredet, der Roadie „Trip“ der Hauptdarsteller bleibt stumm, aber sein Supervisor spricht 2 Sätze. Er gibt ihm den Auftrag einen Benzinkanister quer durch die Stadt zu transportieren da dort ein Truck eine extrem wichtige Ladung für die Show hat und der schnellstmöglich zur Konzerthalle kommen muss. Und der Spaß beginnt: zuerst nur leicht verwirrend, später extrem verstörend und als die ganze Stadt in trümmern liegt weiß man, wieso der Film 32 Millionen US Dollar gekostet hat. Special effects vom Feinsten.

Aber wie gesagt ist der Hauptanteil des Films die Liveshow von Metallica. Und wer Metallica kennt weiß dass bei ihren Konzerten sowieso nicht gespart wird, aber die Film-Bühne Kostete 15 Millionen Dollar, damit knapp die Hälfte des Film-Budgets. Und sie ist jeden Cent wert!

Zu jedem Song ein anderes Bühnenbild. der Boden eine LED-Wand auf dem Filmsequenzen Laufen, Master-of-Puppets Kreuze, die Death-Magnetic Särge, und und und.. ich will ja nicht zu viel verraten. Aber bei der immer schon aufwendigen Pyroshow vor One, wird nochmal einer draufgesetzt, ach was, da werden mind. 10 draufgesetzt.

Auch wenn es ein-zwei kleine Schnittfehler gibt ( James hat am Ende von Nothing Else Matters eine andre Gitarre als am Anfang z.b. ^^) ist dieser Film Pflichtprogramm für jeden der Musik mag. Ein Livekonzert in so einer Qualität hat es noch nie gegeben, was Ton und Bild anbelangt. Gefilmt wurde das ganze mit 36 3D Kameras, und durch das 3D entstehen einige sehr geile Momente, die für noch mehr Gänsehaut sorgen als man eh schon hat. Man will aufstehen, mittanzen und -singen, zum Stagediving über die Kinoränge ansetzen (die in unserm Fall gestern leider komplett leer waren)

Also Leute schaut euch den Film an! Jeder der Musik mag wird dieses Spektakel lieben! Lasst euch nicht davon abschrecken wenn da „Originalversion“ oder „in Englisch“ steht, da wie gesagt nur 2 Sätze geredet werden! Die Setlist habe ich mal auf Spotify als Playlist zusammengestellt: http://t.co/7jD4CNEUmB und den Trailer bekommt ihr natürlich auch noch

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