Konzerte, Bands und Events von Karlsruhe bis Stuttgart und weltweit

Konzertreview

Alle Hackbar, Southern Trendkill und Six Ways Down

Am letzten Samstag war es soweit: die Hard Noise Alliance präsentierte die Rock Injection Vol.I im Rockstüble. 3 Bands der Alliance sollten an diesem Abend den Keller im Haus der Jugend ordentlich rocken, allerdings hatte sich Chris von Heart of Chrome in der Woche vorher die Hand gebrochen und so sprangen Alle Hackbar in den Opener Slot ein. 

Die Hausband von Harrys Full Metal Party durfte den Abend also eröffnen und das taten sie auch standesgemäß. Die 3 Jungs aus dem tiefen Schwarzwald heizten dem Publikum mit ihrer Mischung aus Oldschool Punk und Metal ordentlich ein. 

Danach waren Southern Trendkill an der Reihe, die ja vor einiger Zeit schon ihr erstes Video veröffentlicht hatten. Ich war trotzdem extremst überrascht, positiv natürlich. Zum einen von der musikalischen Leistung der Band, zum anderen vor allem von Sänger Lukas und seiner gewaltigen Stimme. Southern Trendkill lieferten wirklich eine geile Show ab, die nicht nur technisch Perfekt war sondern auch mehr als unterhaltsam. Für mich als bekennenden Fan von Soil, Drowning Pool und Seether ist Sothern Trendkill die Underground Version dieser Musikrichtung und sollte meiner Meinung nach nicht Underground bleiben! diese Band braucht einen Plattenvertrag und muss auf die großen Bühnen!

Die Letzte Injektion an Hartem Krach gab es dann von Six Ways Down, die ihren letzten Gig im Stüble ja leider absagen mussten. Nun war es also so weit und die 6 Jungs machten es sich auch der kleinen Bühne im Stüble gemütlich. Mit ihrem Alternate-Cross-Core wurde die Crowd ordenlich gerockt. Neben den Songs ihrer ersten EP gab es noch weitere eigene aber auch dass sie richtig gut covern können haben die Wildbader bewiesen. Und so kam ich also in den Genuss eines Limp Bizkit Covers, womit Six Ways Down mich natürlich vollends überzeugt haben 😉

So war das erste Konzert dass die Hard Noise Alliance präsentiert hat ein voller Erfolg und weitere werden folgen.


Agnostic Front + Coldside im Kupferdächle

Ich hatte die Hardcore Legenden Agnostic Front 2010 in Karlsruhe ja schon live gesehen, dementsprechend waren meine Erwartungen. Von Coldside die mit ihnen auf Tour sind hatte ich allerdings noch nie etwas gehört, aber schon allein die Tatsache dass sie sich die Bühne mit Agnostic Front teilen, bedeutet dass sie gut sein müssen.

Agnosticfront

Und das waren sie. Sogar mehr als gut! Sie waren die absolute Überraschung des Abends. „Heavy“ war nicht nur ihr Sound, sondern auch die beiden Sänger, die der Menge im Kupferdächle aber kräftig einheizten. Schnörkelloser Hardcore, voll auf die 12, dabei keineswegs langweilig oder 0815. Coldside sind der neue Geheimtipp in Sachen Eastcoast-Hardcore! Wer sie noch nicht kenn sollte sie sich auf jeden Fall anhören!

Die Jungs sind auch echt nette Kerle was wir nach der Show in persönlichen Gesprächen mit ihnen feststellen durften.

Nach Coldside war es aber Zeit für Agnostic Front, deswegen waren ja schliesslich alle gekommen. (Dieses mal auch mehr Pforzheimer als bei H2O). Auch die Hitze hielt das Publikum im fast ausverkauften Kupferdächle nicht vom Moshen und Stagediven ab. Der Hardcore und Agnostic Front wurden gefeiert und es war eine absolut geile Show. Dass Agnostic Front zurecht die Helden des Hardcore sind haben sie wieder einmal bewiesen, wer also nicht dabei war hat definitiv etwas verpasst!

P.S.: Ich habe noch einen Blog gefunden der über die Show geschrieben hat, und da gibt es auch mehr Bilder. bitteschön: http://onkelmad.blog.de/2013/08/10/hardcore-goes-portus-16302942/


H2O + Risk It + Planet Watson im Kupferdächle

Ich wollte ja schon im Januar zu H2O als sie mit Agnostic Front, Hatebreed und anderen auf ihrer Tour in Stuttgart halt gemacht haben, aber ich hab es nicht geschafft. Dass sie nun in Pforzheim auftraten war also für mich das Zeichen dass ich diese Band unbedingt sehen muss. Und es hat sich gelohnt hinzugehen.

2013-07-08 21.55

Den Abend eröffneten Planet Watson mit ihrem eigenwilligen Hardcore, bei dem man nie wusste ob es nun Satire oder ernst gemeint ist. Jedenfalls haben sie dem Publikum schon gut eingeheizt.

Risk It sind zusammen mit H2O auf Tour und haben wirklich mächtig gerockt. Oldschool Hardcore modern interpretiert, wie es eben 2013 sein soll. Mit einer super Show bewiesen Risk It, wieso sie mit den Hardcore Titanen von H2O auf Tour sind. Und auch das Kupferdächle bestätigte das mit viel Applaus und einem ansehnlichen Moshpit.

Dann war es endlich Zeit für die Herren von H2O. Es gab nicht nur ordentlich was auf die Ohren zum Moshen, Stagediven und Headbangen, Sänger Toby erzählte auch einige lustige Geschichtchen von ihren Tour-Erlebnissen und auch der Ersatz-Gitarrist der seinen ersten Gig mit der Band spielte wurde super eingeführt. Alles in allem war es eine geniale Hardcore Show, mit Moshpit, Stagediving, Circlepit und allem was dazugehört. Vor allem mit viel guter Laune. Auch wenn die Band etwas verwundert über das schweigende Publikum zwischen den Songs war – Ich habe wenige Shows in Pforzheim gesehen wo das Publikum so abgegangen ist.

Genau dazu noch eine Anmerkung: das Kupferdächle war voll wie ich es noch selten gesehen habe, aber unter den Gästen war kein bekanntes Gesicht. Viele waren von weit weg angereist um H2O zu sehen aber die Pforzheimer haben sich nicht blicken lassen. Das ist vor allem schade weil immer wieder gerufen wird „hier geht nix“ und „hier kommen nie gute Bands her“. Kommen die dann mal geht ihr nicht hin. Also fragt euch mal wieso hier nix geht!


Last Judgement – Das Jüngste Gericht für den Bottich

Es ist vorüber, das Kapitel „Bottich“ in der Livemusik-Geschichte in Pforzheim. Der Subkultura e.V. hatte hier 3 Jahre lang seine Haupt Wirkungsstätte und hat den Keller des Rathauses zu einer Institution für Konzerte gemacht.

todesanzeigeGestern wurde gebührend Abschied genommen, auch wenn weniger „Trauergäste“ dawaren als ich erwartet hatte. The Rump Shaking Rider Crew, King Chrome und Tieflader haben den Abend mit Metal vom feinsten zelebriert. Und so hoffe ich dass die wenigen live-Locations die wir noch haben wieder mehr Konzerte veranstalten und die Lücke die gerissen wird nicht allzu groß bleibt. Dass wir zu wenige Läden in Pfozheim haben, wo Konzerte stattfinden ist ja schon zu genüge gesagt worden.

Farewell Bottich!


Der Happiness Bandcontest 2013

Am vergangenen Samstag fand wiedereinmal der Happiness-Festival Bandcontest statt. dieses Jahr im Sägewerk, dass sich also auch als Live-Musik-Club bewähren wollte. Neben FLINT waren auch Quota, die Gespreizten Beine, Left thumb up und Pedro Panaché am Start und wollten den begehrten Slot auf dem Happiness Festival vor Madsen, Anti-Flag, Gentleman und den Emil Bulls ergattern bzw gewinnen.

Von Alternative-Pop-Rock über Ska und HipHop bis zu Core war für alle Geschmäcker etwas geboten. Meine persönlichen Favoriten waren natürlich Flint, die als letzte auf der Bühne standen und ordentlich eingeheizt haben. Meiner Meinung nach auch sehr gut haben sich die gespreizten Beine präsentiert, bei ihrer energiegeladenen Show kam extrem viel Klangvolumen und gute Laune von der Bühne. positiv überrascht hat mich der HipHop-Act des Abends Pedro Panaché, der mit einem ziemlich guten Oldschool-Style überzeugt hat. Quota mussten den Start machen, vor noch recht wenigen leuten haben aber auch sie mit ihrem klaren modernen Alternative-Rock ihren Anspruch auf den Opener-Slot des Happiness deutlich gemacht. Gewonnen haben aber letzendlich Left Thumb Up aus Rheinstetten. Auch sie machen Alternative, allerdings mit mehr Punk und etwas dreckiger als Quota, wobei besonders die Stimme des Sängers von Left Thumb Up qualitativ herausgestochen hat.

Alles in allem ist der Sieg sicher verdient. Da das Publikum per Zettelwahl abgestimmt hat auch nicht anfechtbar. Allerdings hat der Abend einmal mehr das System der Contests in Frage gestellt, aber dazu werde ich gesondert bloggen. Die Bands sind, soweit Links vorhanden in der Bandliste im jeweiligen Genre https://rockalive.wordpress.com/links/.

P.S.: Ich hab leider noch keine guten Fotos gefunden, falls einer von euch mir ein-zwei zur Verfügung stellen würde wäre das super!


Flint CD-Releaseparty – Review und Interview

Im Rahmen ihrer CD-Releaseparty hatte Ich das Vergnügen ein Interview mit Flint zu führen.

Aber zunächst ein paar Worte zur Show. Flint halten was sie versprechen, sie bringen das Publikum in eine Hysterie für gute Musik. Auch wenn weniger Menschen den Weg in die Katakombe gefunden hatten als erwartet oder erhofft war die Stimmung bestens und die Party war eines Album Release würdig. Neben der Musik die meinen Geschmack genau getroffen hat, ist es die Professionalität, die Flint an den Tag legen, die mich überzeugt hat. Professionalität im Sinne von technisch wirklich gut gemachter Musik, die wirklich abgeht und Spaß macht.

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The Gently Tunes – Neue Songs, neuer Sound

The Gently Tunes haben sich aus ihrer kreativen Pause zurückgemeldet, aber eine wirkliche Pause haben sie nicht gemacht.

Am Freitag hatten The Gently Tunes zum B.E.S.T. Friday ins Kupferdächle eingeladen, viele sind dem Ruf gefolgt und wollten sich das nicht entgehen lassen. Neun neue Songs, die sie in den letzten Monaten geschrieben haben, präsentierten die drei Jungs dem Publikum.

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Rockstüble Bandcontest – eine gelungene Premiere

Ich stimme für keinen ab, denn es war keine Band dabei die mich wirklich absolut überzeugt hat

Ich zitiere mich nicht selbst, sondern eine Besucherin, die gefragt wurde, doch ihre Eintrittskarte als Stimme für eine Band abzugeben.

Und irgendwie hatte sie recht. Auch mich hat keine der 6 Bands zu 100% überzeugt. Natürlich waren einige gute und ein paar weniger gute dabei. Und vielleicht hatte Ich auch höhere Erwartungen, zumal ich keine der Bands vorher kannte und ja schon des öfteren positiv überrascht wurde. Das Einzige was mich wirklich überrascht hat war dann das Ergebnis. (mehr …)


„Die Beste Rocknacht die es bisher gab!“

Hendrik Böttcher von der Modern Music School Eisingen/Bretten hatte zum 7. Mal eingeladen zur Brettener Rocknacht. Wie in den Vergangenen Jahren spielen hier die Bands der MMS-Schüler und zeigen wie gut die Ausbildung hier ist. Und nicht nur Hendrik war begeistert von dem was er an dem Abend sah. „Die beste Rocknacht die es bisher gab“ war das Urteil von Stephan Höll, der als Berufsmusiker weiß wovon er redet. Und er hatte Recht, das musikalische Nivau der siebten Brettener Rocknacht war wirklich so hoch wie noch nie.

The Gentlytunes

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Riesenflaschen und Miniwasserbälle

Es ist jetzt schon 10 Tage her, ich habe es sich etwas setzen lassen. Denn direkt nach der CD Releasparty von Most Wanted Monster zum Album bipolar haben mir einfach die Worte gefehlt, da mir die Superlative für diese Band sowieso langsam ausgehen.
Das Beste vorweg: es gibt nicht nur ein Album von Mowamo, nein! es gibt T-Shirts!!!! Ich habe mir natürlich gleich eines gekauft 🙂

Ok, das war nicht das Beste an dem Abend. Das Beste war natürlich die Show der 6 Jungs. Wie es sich gehört wenn man das erste Album rausbringt haben sie ganz groß aufgefahren. Nicht nur dass sie 3 Vorbands eingeladen hatten, Sie haben keine Kosten und Mühen gescheut und säckeweise Miniwasserbälle an das Publikum verteilt, die beim „Punk“-Song catch’n’run durch die Luft flogen. Ebenso gab es zum Abschluss noch eine bombastische Pyro-show (zumindest sollte sie es sein, und der Gedanke zählt). Auch musikalisch war die Show wieder absolute Extraklasse. Most Wanted Monster schaffen es immer wieder noch eine Schippe draufzulegen.

Auch wenn „Kritiker“ sagen dass die neuen Songs zu poppig sind und zu wenig Core oder Metal enthalten, Es geht nach wie vor einfach ab was die Jungs produzieren. Ich finde die Mischung des Albums echt gut gelungen. Und wenn ich den Namen bipolar nun etwas interpretieren darf dann spricht er eben für das Spektrum das abgedeckt wird zwischen den beiden Extremen: Metalcore und Synthiepop. Abwechslungsreich, schnell, mit viel guter Laune aber auch vielen nachdenklichen Texten. Und auch die ruhigen Passagen passen perfekt. Nachdem Most Wanted Monster inzwischen auch im Radio laufen, kann ich nichtmehr sagen dass sie zu hart fürs Radio sind. Aber aus dem Rahmen fallen sie schon ein bisschen bei Big.fm 😉

Da wir ja multimedial sind und ein Video mehr sagt als tausend Bilder hier bitteschön:

Produziert wurden die Videos von  TwoDudesProduction

Mehr zu Most Wanted Monster gibts bei Facebook

Also: CD kaufen! T-Shirt kaufen! aufs nächste Konzert gehn!

P.S. Wer weiß was es mit den Riesenflaschen auf sich hat, oder sie entdeckt hat, darf gerne einen Kommentar schreiben 😉


Wer will ne Coke?

Ich gebe zu, Ich schreibe inzwischen auch über Sachen, von denen Ich nie dachte dass ich sie machen würde. Aber wenn Agenturen schreiben, ob man über ein Event schreiben will, ein Interview führen oder ein Gewinnspiel machen will sage ich natürlich nicht nein. Das war bei A5 Richtung Wir so, als das Bandmanagement selbst als auch die Agentur des Köstritzer Echolot bei mir angefragt hatten. Und das war auch jetzt wieder so als die Cola-PR-Agentur die den SoundUp Truck vermarkten soll bei mir angefragt hat. „Die Ohrbooten kommen nach Karlsruhe, willst du ein Interview führen und ein Gewinnspiel machen?“ so grob zusammengefasst der Wortlaut der email. Und da sag ich doch nicht nein.

Auch wenn ich mich bis dato nochnicht sehr intensiv mit den Ohrbooten auseinandergesetzt hatte da ich ja eher Rock und so bevorzuge habe ich zugesagt. Ich habe mir die 3 Alben der Berliner reingezogen, habe mich vorbereitet und recherchiert. Das erste mal so richtig, ich wollte ja schliesslich auch ein richtiges Interview führen. Aus dem Interview wurde zwar nichts aber es war trotzdem ein tolles Konzert am Vorabend des großen FESTes.

Von Anfang an hatten die Ohrbooten die Menge im Griff und es war eine einzige Party, auch die kurzen Regenschauer konnten daran nichts ändern. Ich bin zwar nicht gut im schätzen aber so grob waren mehrere Hundert Leute gekommen die die Berliner Jungs sehen wollten. Und die meisten davon waren eingefleischte Fans. Auch die Ohrbooten schienen davon zumindest beeindruckt und man sah ihnen an dass auch sie den Abend genossen haben.
Ich lege jedem wirklich ans Herz sich die Ohrbooten Live anzusehn! Aber auch die CDs sind wirklich toll, und auch ich habe sie für mich entdeckt und immerwieder in der Playlist.

Wie schon gesagt war das Konzert von CocaCola gesponsort, die ihren SoundUp-Truck in der Günther-Klotz-Anlage aufgestellt hatten.

Ich kann euch zwar keine Cola anbieten, aber ich habe von der Agentur 5 Coke USB-Sticks mit der Cokehymne „Can You Feel it“ drauf und jeweils einem Coke-Lanyard dazu. Die könnt ihr gewinnen. Und diesmal auch ganz einfach: schreibt einen Kommentar mit eurem FEST-Erlebnis 2011. Was war für euch der Beste Act bei DAS FEST 2011? Was fandet ihr ganz besonders toll? Die besten 5 bekommen dann jeweils einen Stick+Lanyard.


The Monsters are Back! und Fathead feiern Release

Eine bunte musikalische Mischung gab es gestern im großen Saal des Kupferdächle im Rahmen der Fathead CD-Releaseparty zu hören. von Garagen-Rock über synthcore bis emopunk war alles vertreten. Ich folgte natürlich der Einladung von Most Wanted Monster, war aber auch extrem gespannt auf die anderen Bands, zumal ich gestehen muss dass ich Fathead gestern zum ersten mal gesehen habe.

Den Anfang mache die junge Band Pill of Alice die im Kupferdächle zu Hause sind, aber die große Bühne zu rocken  war trotzdem etwas besonderes. Mit einer guten Mischung aus Covern und eigenen Songs konnte sie ihre selbstgesteckte Meßlatte doch übertreffen: „Wer auf schlechte Songs, lausige Performance und halb nackte entblößte Männerkörper steht ist hier sicherlich richtig.“(pill of Alice fb-seite)

Leute, So schlecht war es garnicht! weitermachen 😉

Danach waren Lorenzo Lovegun an der Reihe. Eines der vielen Projekte von Bass-Virtuose Patrick Riedel, für dass er den Ex-Drummer von The Haintz, Wladi Becker gewinnen konnte. Patrick spielt in dieser Combo jedoch Gitarre und versucht sich am Gesang. Die Gitarrensounds sind eingängig und erinnern an große Rockbands der späten 80er und frühen 90er. Alles in allem guter, bodenständiger Garagen-Alternative-Rock wie man ihn kennt. was man auch schon irgendwie kannte war das Billiy-Jean Cover.Für eingefleischte Alternative-Rocker also genau das Richtige.

Nach dem Vorspiel durch die beiden lokalen Bands kam für mich nun der Hauptact des Abends: Most Wanted Monster! Sie sind zurück auf der Bühne nach einer gefühlten Ewigkeit im Studio. Auch wenn das Publikum sich nicht sofort von der genialen Show zum mitmachen animieren lies, so war spätestens beim berühmt-berüchtigten Tik-Tok Cover der Knoten geplatzt und das Kupferdächle war am Tanzen. Natürlich präsentierten MoWaMo auch ihre neuen Songs, die auf dem in zwei Wochen erscheinenden Album „bipolar“ zu hören sind. Mit den neuen Songs bleiben sich die Monster treu, und trotzdem gehen sie einen großen Schritt der Veränderung. Mehr werde ich an dieser Stelle nicht dazu schreiben, das gibts dann in der Album-Review 😉

Noch zwei Anmerkungen: 1.Mir gehen langsam die Superlative für diese Band aus.

2. Nach einem MoWaMo Konzert bin ich fast so fertig wie nach einem Gig den ich selbst gespielt hab 😉

Zur Feier Ihres Album-Releases von „Gotta Run“ hatten Fathead diesen Abend organisiert. Mit einem Bus brachten sie ihre Fans mit. Und feierten dann mit allen im Kupferdächle diese Party. Wie oben schon erwähnt war es das erste Mal dass ich überhaupt etwas von Fathead gehört habe. liegt wohl daran dass ich für Emopunk ein paar Jahre zu früh geboren bin, oder woran auch immer. Die Jungs boten eine super Show. Und nachdem anfängliche Soundprobleme behoben waren konnte man das auch hören. Das Publikum und die Band hatten ihren Spaß, was das wichtigste ist bei so einer Party.

Noch eine brandheisse Info: The Killertunes planen eine Reunion! wenn auch erstmal nur für zwei Gigs im Sommer.Sobald es genauere Infos gibt, erfahrt ihr sie natürlich von mir. Ich freue mich riesig und bin gespannt!


Schools Out Rockfest – I’ve got a feeling…

Schule aus, die Ferien gehn los. Zumindest für einige der Besucher des School’s out Rockfest. Die Andern mussten zwar am Donnerstag wieder arbeiten aber wollten es sich trotzdem nicht entgehen lassen.

Eröffnen durften Orange Jack aus Karlsbad, die aber aufgrund widersprüchlicher Zeitangaben vor einem so gut wie leeren Saal spielten.

Pünktlich zu den Gentlytunes kam dann die große Masse und brachte auch jede Menge gute Stimmung mit. (mehr …)


Glücklichsein für alle – Happiness 2010

Besser Spät als nie… da auf enz.info grade große Umbauarbeiten im Gange sind gibts den Artikel nun erstmal hier:

Gut 7000 Besucher zog es am letzten Wochenende nach Schwann zum Happiness Festival des AJCS. Die Besucherzahlen der Vorjahre wurde damit übertroffen und dies obwohl beim größten Festival im Enzkreis erstmals nicht „Eintritt frei“ war. Störenfriede schien der Eintrittspreis jedoch abzuschrecken und so waren die Veranstalter glücklich mit der Entscheidung.

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Hard Friday

mit etwas Verspätung gibts nun den Bericht vom letzten Freitag.

The Italian Way kamen kurzfristig ins line-up der Metalshow die die Jungs von Black Eyes and Bleeding Lips organisiert hatten. Der frühe Beginn um 18:00 Uhr sorgte dafür, dass ich die erste Band nicht sehen konnte und gerade noch rechtzeitig zu TIW ankam.

Der Soundcheck war grade zu Ende und die Show konnte beginnen. Das italienische Banner wehte auf Halbmast aber das Ergebnis bei der Fusball WM war an diesem Abend egal. (mehr …)


Ein prallgeschnürtes Bündel pulsierender Energie

Nachdem ich über die CD von Most Wanted Monster geschrieben hab, war ich umso mehr gespannt auf ihre Live-Performance. Nachdem N.A.T.S. und die russische Band Sputnik One den Abend im JUBEZ eröffnet haben, wollte das Publikum endlich MWM sehn.

Nach dem kurzen Umbau kamen die 6 Jungs dann endlich auf die Bühne gesprungen und legten los. Ab dem ersten Ton aus dem Synthie ging es ab, und zwar richtig. Man hat der Band angemerkt dass sie hier sind um zu rocken und Spaß zu haben. (mehr …)


Punk’s not dead

Ich hab mich spontan gegen den britischen oldschool Hardrock von Nazareth entschieden und bin ins Haus der Jugend um mir neuen deutschen Punk anzuhören.

Panik Party, Different und Distressed luden zum Konzert und knapp 50 Zuschauer kamen dem Aufruf nach. Es ging also recht familiär zu im großen Saal, aber die Stimmung war trotzdem, oder genau deswegen hervorragend.

Als local Heroes eröffneten Panik Party den Abend. Ich dachte ja, ich lass mich überraschen von den Bands, aber als ich dann drei bekannte Gesichter auf der Bühne sah, freute ich mich dass ich genau diese Band endlich mal live sehe. (mehr …)


School of Rock – die Stars von Morgen?

Beim Abschlusskonzert des School of Rock Projektes 2010 durften sich 10 teilnehmende Schulklassen im Kulturhaus Osterfeld präsentieren. Wer einen neuen Nummer 1 Hit erwartete wurde wohl enttäuscht, aber darum ging es auch nicht.

Die Schüler von der 6. bis zur 10. Klasse zeigten, dass es möglich ist, mit relativ geringem Zeitaufwand einen einfachen Song zu schreiben und einzustudieren. In nur 2mal 90 min Schreib- und Probezeit entstand ein kompletter Song. Unterstützt wurden sie dabei von den Profis vom Kupferdächle.

„im Januar waren wir im Kupferdächle und haben da ein Lied geschrieben und einstudiert und dann haben die angerufen das wir den Auftritt gewonnen hätten. dann sind wir am Mittwoch um 4 ins Kultuhaus Osterfeld und haben es nochmal eingeübt und dann haben wir gemeinsam mit 10 anderen Klassen ein Konzert gegeben.“ (Teilnehmerin)

Die Aktion ist eine gute Sache, auch wenn es manchmal etwas schräg klingt. Es ist eine gute und sinnvolle Abwechslung zum normalen Unterricht, Bei der die Schüler mehr lernen, als nur die Biographie von Mozart oder den Aufbau einer Oper.

Der Großteil der Schüler hatte wohl vor dem Projekt noch nie etwas mit einem Instrument zu tun und viele werden es auch danach nicht mehr haben. Manche, die schon ein Instrument spielen, konnten dies endlich mal zeigen und ihr Können beweißen. Und vielleicht gibt es ja ein, zwei die durch die Aktion lust aufs Musikmachen bekommen haben, und nun zu Gitarre oder den Drumsticks greifen.

Und wer weiß, vielleicht ist das ein oder andere Talent dabei, dass man irgendwann einmal auf einer größeren Bühne sieht.


Frontbericht

Die Hardcore-Legenden Agnostic Front machten auf ihrer Tour einen Halt in der Stadtmitte in Karlsruhe und erklärten den eigentlichen Ruhetag zum UNruhetag. Die lokalen Supportbands Nothing to Regret und Cold as Ice hatten leider abgesagt und so eröffnete Warstreet als local Heros den Abend. Und schon sie brachten die Anhänger des Extrem-Punk kräftig ins Schwitzen. Wohl noch zusätzlich angespornt, die Show für Agnostic Front eröffnen zu dürfen gaben sie alles und legten den Grundstein für einen lauten und wilden Montagabend. (mehr …)


B.E.S.T.Friday 2010/4

Dass Metal- oder sonstwas-Core nicht meine lieblings Musikrichtung ist, gebe ich offen zu. Ich höre es mir, wie gestern, gerne mal an aber mehr auch nicht. Grade bei diesem vergleichsweise eng begrenzten Genre ist es zu 90% immer das Gleiche. Man denkt bei jedem Song „das kommt mir bekannt vor“ oder „ist das jetzt ein Cover oder selbstgeschrieben?“ (mehr …)


Das war der Vorentscheid – Music Contest Nordschwarzwald

Der Vorentscheid des Music Contest Nordschwarzwald hat mal wieder gezeigt, wieviel Potential in unserer Region steckt. Alle sechs Bands haben eine gute Show abgeliefert und ordentlich gerockt.  Hätte ich in der Jury gesessen, wäre es mir wohl ziemlich schwer gefallen, zwei Gewinner zu benennen.

Aber das war ja nicht der Fall und so kam die Jury zu einem Ergebnis, und das Publikum auch.

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Gehirnzellenharakiri

Oder doch ein Gehirnzellen-Daiquiri!? nach einem durchgebangten und -gemoshten Abend werden sich das einige gefragt haben.

Ungewöhnlich früh, um 19:00 Uhr startete das Event im Keller des Kupferdächle. 5 Metalcore-Bands setzten den Mixer an und rührten die Gehirne des Publikums ordentlich durch. (mehr …)


B.E.S.T.Friday 2010/1

Am Freitag gabs den ersten B.E.S.T. Friday dieses Jahres  mit 3 Bands dir zwar alle Metal machen aber unterschiedlicher nicht sein könnten.

Der beschwerliche Weg durch die verschneiten und ungeräumten Straßen Pforzheims lohnte sich jedoch, da im Keller des Kupferdächles mal wieder ordentlich die Wände wackelten. so nahmen einige Metalheads das Wetter in kauf, und das Konzert war mal wieder gut besucht.

Den Abend eröffnen durften Amplifire aus Karlsruhe. Mit ihrem, Zitat, „energiegeladenen, eigenständigen“ Metal heizten sie dem Publikum ein. gleich zum Start gabs den Mitgröhler „Evil Tankmachine“ und danach fast eine Stunde feinsten Oldschool Heavy Metal. (mehr …)


B.E.S.T.Friday – Beware of Mr.Ruprecht II

Am Freitag hab ichs geschafft mal wieder zum B.E.S.T.Friday ins Kupferdächle zu gehn. Vor allem da das Line-up für den Abend echt vielversprechend war.

Etwas verspätet eingetroffen hab ich noch die zweite Hälfte der Rockatary Show gesehn. Melodischer Metal, mit leichten *-core und Nu-Metal einflüssen. sehr schön anzuhören, und gut zum abgehn. die klare Stimme der Sängerin Jessica und die Shouts und Screams von Florian gaben ihr übriges dazu.

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