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Grammys 2016.. die wichtigen Kategorien

Alle reden über Taylor Swift, Ed Sheeran und Lady Gaga. Für mich sind aber die Rock&Metal Kategorien die wichtigen. Leider rücken die immer mehr in den Hintergrund bei der Gesamtshow, bzw rücken langsam raus aus der „Popular“ Musik. Vielleicht wird Rock & Metal ja wieder Underground und nur was für auserwählte Szenen 😉

Jedenfalls habe ich die Gewinner der 4 Rock-Kategorien hier für euch zusammengefasst.

Best Rock Performance

Rockperformance

Alabama Shakes – Don’t Wanna Fight. Die Alternative-Bluesrocker Alabama Shakes gewinnen in der Kategorie Rock Performance. Bei uns noch recht unbekannt sind sie es doch wert, auch hierzulande gehört zu werden.

Best Metal Performance

metalperformance

Ghost – Cirice. Etwas überraschend, zumindest für uns hier über dem großen Teich, gewinnen Ghost den Grammy für die beste Metal Performance und setzen sich gegen August Burns Red, Lamb of God und sogar Slipknot durch. Ghost sind aber durchaus auf dem auftseigenden Ast und haben sich in den letzten Jahren in den USA zu einer echten größe in der Metalszene gemacht. Bei uns in Deutschland sind sie immernoch ein Insidertipp 😉

Best Rock Song

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Alabama Shakes – Don’t Wanna Fight. Auch diese Kategorie gewinnen die Alabama Shakes. Mit nominiert waren unter anderem Elle King, James Bay und Florence&the Machine.

Best Rock Album

Rockalbum
Muse – Drones. Diese Band ist auch uns ein Begriff, Muse gewinnen mit Drones den Grammy für das Album des Jahres. Zurecht natürlich, wenn auch für mich ganz persönlich .5 the grey chapter von Slipknot mein Album des Jahres ist, das auch nominiert war.


Video

Livevideo: Slipknot – Custer

.5 the gray chapter von Slipknot ist für mich DAS Album des letzten Jahres. Es fällt mir schwer einen Song als den Besten auf dem Album zu benennen, da alle echt gut sind, aber Custer ist wirklich eine Hammerharte Aufdiefresse-Nummer. Und dem Drummer in mir gefällt natürlich auch das „dudutack dudutack dudutacktacktack“ am Anfang 😀


Video

Neues Video: Halestorm – Apocalyptic

Am 3. April kommt endlich das neue Halestorm-Album raus. Den ersten song „Apocalyptic“ hatten LZZY & Co schon vor kurzem veröffentlicht und nun gibt es noch das Video dazu.. und die Vorfreude auf das Album steigt weiter 🙂
http://www.muzu.tv/halestorm/apocalyptic-music-video/2355737/

(leider funktioniert das Einbinden von Muzu.tv nicht und auf Youtube ist das Video natürlich von D aus schon gesperrt)


Es geht wieder los!

Nachdem ich hier im Kalenderjahr 2014 sage und schreibe genau einen einzigen Beitrag veröffentlicht habe, werde ich in 2015 wieder etwas mehr Zeit hier reinstecken. Es gibt noch ein paar ausstehende CD-Reeviews die ich auf jeden Fall schreiben muss. Außerdem stehen in diesem Jahr einige große Releases an. Und natürlich die ganzen Konzerte 🙂

Es muss aber nicht alles beim alten bleiben, ich bin auch offen für Veränderungen. Konkret heißt das: wenn DU denkst dass du hier mitmachen kannst, dann melde dich 😉 Wie genau das dann aussehen kann, darüber lässt sich reden, aber wer schon immer mal über Musik bloggen wollte hat nun die Chance dazu 😉 (gerne auch von weiter weg, hier gibts keine regionale Begrenzung)

Das wars für heute, ich freu mich auf ein musikreiches 2015,

Rock on! \m/


Through the Never – der Metallica-Film

Wenn Metallica einen Film machen, dann muss ich natürlich auch mal eine Filmreview schreiben;)

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„Wir hatten Langeweile, da haben wir eben einen Film gemacht“ sagte Rob Trujillo, Bassist von Metallica am Montag bei Circus Halli Galli. Dabei herausgekommen ist „Through the Never“. Keine Dokumentation sondern ein echter Film mit Metallica. Aber auch aus dem Trailer wurde man nicht schlau, wieviel „Konzert“ und wieviel „Film“ das ganze sein wird. zur Freude aller Musikliebhaber: es ist ein 90minütiges Livekonzert mit gefühlten 10 Minuten Handlung gespickt, die Musik läuft aber durch, geredet wird nicht.

Ok, es wird geredet, der Roadie „Trip“ der Hauptdarsteller bleibt stumm, aber sein Supervisor spricht 2 Sätze. Er gibt ihm den Auftrag einen Benzinkanister quer durch die Stadt zu transportieren da dort ein Truck eine extrem wichtige Ladung für die Show hat und der schnellstmöglich zur Konzerthalle kommen muss. Und der Spaß beginnt: zuerst nur leicht verwirrend, später extrem verstörend und als die ganze Stadt in trümmern liegt weiß man, wieso der Film 32 Millionen US Dollar gekostet hat. Special effects vom Feinsten.

Aber wie gesagt ist der Hauptanteil des Films die Liveshow von Metallica. Und wer Metallica kennt weiß dass bei ihren Konzerten sowieso nicht gespart wird, aber die Film-Bühne Kostete 15 Millionen Dollar, damit knapp die Hälfte des Film-Budgets. Und sie ist jeden Cent wert!

Zu jedem Song ein anderes Bühnenbild. der Boden eine LED-Wand auf dem Filmsequenzen Laufen, Master-of-Puppets Kreuze, die Death-Magnetic Särge, und und und.. ich will ja nicht zu viel verraten. Aber bei der immer schon aufwendigen Pyroshow vor One, wird nochmal einer draufgesetzt, ach was, da werden mind. 10 draufgesetzt.

Auch wenn es ein-zwei kleine Schnittfehler gibt ( James hat am Ende von Nothing Else Matters eine andre Gitarre als am Anfang z.b. ^^) ist dieser Film Pflichtprogramm für jeden der Musik mag. Ein Livekonzert in so einer Qualität hat es noch nie gegeben, was Ton und Bild anbelangt. Gefilmt wurde das ganze mit 36 3D Kameras, und durch das 3D entstehen einige sehr geile Momente, die für noch mehr Gänsehaut sorgen als man eh schon hat. Man will aufstehen, mittanzen und -singen, zum Stagediving über die Kinoränge ansetzen (die in unserm Fall gestern leider komplett leer waren)

Also Leute schaut euch den Film an! Jeder der Musik mag wird dieses Spektakel lieben! Lasst euch nicht davon abschrecken wenn da „Originalversion“ oder „in Englisch“ steht, da wie gesagt nur 2 Sätze geredet werden! Die Setlist habe ich mal auf Spotify als Playlist zusammengestellt: http://t.co/7jD4CNEUmB und den Trailer bekommt ihr natürlich auch noch


[CD-Review] Zebrahead – Call Your Friends

Zebrahead – das ist guter alter Kalifornischer Punk und die Jungs veröffentlichen nun ihr zehntes Studio-Album. „Call Your Friends“ heißt die neue Scheibe von Zebrahead, die heute erscheint.

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Call Your Friends ist amerikanischer Punk in Bestform. Das was andere Bands wie Greenday, Blink182 früher ausgemacht hat zelebrieren Zebrahead auch heute noch. Dabei wirkt das ganze keineswegs Oldschool oder Retro. Es gibt einfach guten California-Punk auf die Ohren. Eingängige Melodien, groovende Rap-Parts, verspielte Gitarren und Mitgröhl-Stellen zu genüge. Das ganze natürlich mit schnellen Punkriffs und knallenden Drumbeats. Aber auch mal ein Klavier ist zu hören, sodass keine Langeweile aufkommt beim anhören von „Call Your Friends“.

Zum Titelsong des Albums gibt es auch schon ein Video, als kleinen Vorgeschmack, oder als ersten Eindruck für alle die Zebrahead noch nicht kennen.

Wer Zebrahead bisher noch nicht kannte, und auf Punk steht, sollte sich das Album unbedingt anhören. Und wer Zebrahead schon kennt, der wird auch um „Call Your Friends“ nicht drumrumkommen.

Wenn ihr das Album nun wollt dann bestellt euch bei Amazon die CD oder ladet es runter.

Das Neue Album präsentieren die Jungs auch auf dem „Rock’n’Heim“ Festival dieses Wochenende und bei einer Clubtour im Herbst, bei der sie auch in Karlsruhe halt machen werden. Und zwar am 17.10. im Substage


Agnostic Front + Coldside im Kupferdächle

Ich hatte die Hardcore Legenden Agnostic Front 2010 in Karlsruhe ja schon live gesehen, dementsprechend waren meine Erwartungen. Von Coldside die mit ihnen auf Tour sind hatte ich allerdings noch nie etwas gehört, aber schon allein die Tatsache dass sie sich die Bühne mit Agnostic Front teilen, bedeutet dass sie gut sein müssen.

Agnosticfront

Und das waren sie. Sogar mehr als gut! Sie waren die absolute Überraschung des Abends. „Heavy“ war nicht nur ihr Sound, sondern auch die beiden Sänger, die der Menge im Kupferdächle aber kräftig einheizten. Schnörkelloser Hardcore, voll auf die 12, dabei keineswegs langweilig oder 0815. Coldside sind der neue Geheimtipp in Sachen Eastcoast-Hardcore! Wer sie noch nicht kenn sollte sie sich auf jeden Fall anhören!

Die Jungs sind auch echt nette Kerle was wir nach der Show in persönlichen Gesprächen mit ihnen feststellen durften.

Nach Coldside war es aber Zeit für Agnostic Front, deswegen waren ja schliesslich alle gekommen. (Dieses mal auch mehr Pforzheimer als bei H2O). Auch die Hitze hielt das Publikum im fast ausverkauften Kupferdächle nicht vom Moshen und Stagediven ab. Der Hardcore und Agnostic Front wurden gefeiert und es war eine absolut geile Show. Dass Agnostic Front zurecht die Helden des Hardcore sind haben sie wieder einmal bewiesen, wer also nicht dabei war hat definitiv etwas verpasst!

P.S.: Ich habe noch einen Blog gefunden der über die Show geschrieben hat, und da gibt es auch mehr Bilder. bitteschön: http://onkelmad.blog.de/2013/08/10/hardcore-goes-portus-16302942/